vorstand2019

Patrick Haas führt die Gersthofer CSU in die Kommunalwahl 2020

Jahreshauptversammlung 2019

Ein Jahr vor der Kommunalwahl 2020 hat der CSU-Ortsverband Gersthofen seine Vorstandschaft neu gewählt. Sehr zukunftsgerichtet ausgefallen ist dabei die Wahl des Ortsvorsitzenden, denn mit Patrick Haas an der Spitze setzt die Gersthofer CSU auf eine starke Verjüngung. Haas, der bislang die Junge Union führte, ist 27 Jahre alt.

Er gehört somit zu den drei jüngsten unter den bisher elf Ortsvorsitzenden in der 73jährigen Geschichte der Gersthofer Christlich-Sozialen. Vor Patrick Haas waren bei ihren Amtsantritten auch Karl-Heinz Wagner im Jahr 1973 und Matthias Götz im Jahr 2009 ebenfalls 27 Jahre alt. Patrick Haas folgt auf Stefan Buck, der aus beruflichen und privaten Gründen nicht mehr als Ortsvorsitzender angetreten ist.

Ein weiterer „Junger“ mit 33 Jahren neu im Amt ist als einer der drei stellvertretenden Ortsvorsitzenden Franz Xaver Hintermayr. Zum Führungsteam gehören als weitere stellvertretende Ortsvorsitzende wie bisher seit dem Jahr 2011 Michaela Rogg und Günter Bugar, zuletzt bis 2017 schon in dieser Funktion. Anton Krieger als Schatzmeister und Karl-Heinz Wagner als Schriftführer wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Die neue Ortsvorstandschaft wird mit den Beisitzern Dr. Frank Arloth, Michael Rehberger, Rudolf Birle, Nico Meitinger, Michael Fendt, Ines Dollinger, Wolfgang Hadwiger, Stefan Langer und Michael Seitz ergänzt. Zu Kassenprüfern wurden Carina Poppe und Benjamin Knauth gewählt.

Voller Einsatz für die Kommunalwahl 2020
Als neuer Ortsvorsitzender sieht Patrick Haas die Kommunalwahl 2020 als große Aufgabe. „Klar, dass wir wieder die stärkste Kraft im Rathaus werden wollen und auch um das Amt des Bürgermeisters werden wir kämpfen. Da brauchen wir alle Kräfte, eine geile gute Liste mit Jungen, Erfahrenen und Frauen. Das alles gehen wir jetzt mit voller Fahrt an“, so Haas.

Verantwortungsvollere Ausgabenpolitik angemahnt
Der bisherige Ortsvorsitzende und Zweite Bürgermeister Stefan Buck machte in seinem Bericht deutlich, dass er wegen der erforderlichen Verjüngung des Ortsverbandes optimistisch auf die Synergien aus der starken örtlichen Jungen Union setze. Und dies gerade im Hinblick auf die Kommunalwahl im Jahr 2020. „Im Ausblick auf das restliche Jahr 2019 gilt es zunächst den Europa-Wahlkampf erfolgreich zu gestalten. Da werden wir unseren Kandidaten Markus Ferber natürlich bestens unterstützen“, so Stefan Buck. Mehr „verantwortungsvollere Politik“ hinsichtlich des Finanzgebarens wünscht sich Buck im Gersthofer Rathaus. Das Ausgabeverhalten auch bei noch so hohen Rücklagen frei nach dem Spruch „Was kostet die Welt?“ muss sich ändern. Dazu sind wir unseren Bürgern und Steuerzahlern verpflichtet.

Max Poppe:  „Für die Bebauung des Lochs nur die beste und nicht die schnellste Lösung!“
Fraktionsvorsitzender Max Poppe stellte fest, dass das indifferente Kräfteverhältnis im Stadtrat seit der letzten Kommunalwahl die Abläufe insgesamt erschwere. Zum Glück kann er mit seiner Fraktion davon profitieren, weil für viele Projekte bereits in der Wahlperiode bis 2014 unter maßgeblicher Mitwirkung der CSU wichtige Vorarbeit geleistet wurde. Tagesaktuell verwies Poppe auf die neue Baumaßnahmenprojektliste. Da sieht sich die CSU-Fraktion mit ihren Forderungen nunmehr bestätigt. Die beiden Bauprojekte Goetheschule und Feuerwehrhaus Edenbergen stehen in der Ressourcenplanung der städtischen Hochbauabteilung jetzt ganz oben.

„Der besten und nicht der schnellsten Lösung werden wir nach dem Eigentümerwechsel des Gersthofer Lochs zustimmen“, verdeutlichte Poppe. Weil er unsere klare Handschrift trägt halten wir uns dabei auch an den Eckdatenbeschluss mit den Nutzungen Wohnen, Handel und Gewerbe.

Für modernen Bahnhof gesorgt
Freude gibt es bei der CSU-Fraktion darüber, dass der intensive Einsatz der Fraktion für einen modernen Bahnhof und Verkehrsknotenpunkt mit dem anstehenden Spatenstich nunmehr sichtbar wird. „Und auch bei der Planung des neuen Wohnquartiers „Nördlich der Thyssenstraße“ bringt sich unsere Fraktion wie gewohnt mit Verantwortung und Sachverstand ein“, so Max Poppe. (khw)